Vet Antiplaque C

Die Zahnpasta Vet Anti-Plaque C wurde von Tierärzten entwickelt und wird in Deutschland hergestellt. Sie unterscheidet sich deutlich von anderen Zahnpasten.  Als einzige enthält sie den antibakteriellen Wirkstoff Chlorhexidin zur Bekämpfung der Bakterien in der Maulhöhle, welche für üblen Mundgeruch und den Biofilm auf den Zähnen verantwortlich sind. Außerdem besitzt Vet Anti.Plaque C  speziell abgestimmte Schleifartikel, um auch bei kurzer Putzzeit einen guten Säuberungseffekt zu erhalten ohne den Schmelz zu schädigen. Selbstverständlich ist das Abschlucken problemlos.

Muss man einem Hund / einer Katze die Zähne putzen?
Antwort: eindeutig ja

Warum? Die Problematik ist die identische wie beim Menschen. Bakterien lagern sich an den Zahn an, bilden einen Biofilm und dieser verkalkt. Es entsteht Zahnstein. Dieser wird immer mehr, drückt auf das umliegende Zahnfleisch, dieses entzündet sich und  stirbt ab. Als nächstes wird der Zahnhalteapparat geschädigt, der Zahn fällt aus. Im gesamten Zeitraum können dabei Bakterien in den Körper eindringen und andere Organe schädigen und im gesamten Zeitraum hat auch das Tier dauernd Schmerzen.

 

Plaque und Pardontitis, teilweise Wurzel freigelegt

dieses Bild ist in einer normalen Tierarztpraxis häufig zu sehen. Und ja – es tut weh, auch wenn Tiere trotzdem scheinbar normal fressen

Aber es gibt doch Kaustangen? Würden diese helfen, würde man sie auch Menschen empfehlen. Ein Hund kaut im Backenzahnbereich und maximal dort können diese Kaustangen etwas bewirken. Im gesamten Vorderzahnbereich nicht.

 

„Ich nehme Kinderzahnpasta!“ Das hören wir Tierärzte oft. Gut gemeint, aber die Schleifpartikel darin sind für weiche Milchzähne von Kindern gedacht und nicht für feste Hundezähne.

 

Mein Hund / meine Katze mag das nicht? Verständlich, sie müssen das lernen, so wie wir es als Kinder lernen mussten. Das geht nur mit Geduld und Konsequenz. Schimpfen oder mit Gewalt hilft nicht, sondern verleidet Tier und Herrchen / Frauchen das Zähneputzen. Steigern Sie die tägliche Dauer bis alle Zähne geputzt sind. Spielt er / sie mit, gibt es viel Lob und Streicheleinheiten, spielt er / sie  nicht mit, abwenden, keine Leckerlie (auch nicht vorher zur „Bestechung“) und probieren Sie es später wieder. Jeden kleinen Fortschritt extrem belohnen. Ihr Tier muss merken, was Sie von ihm wollen und auch merken, dass es Konsequenzen gibt, wenn er / sie nicht mitspielt.

 

Wann sollte man beginnen? Ideal natürlich im Welpenalter, aber da wird es oft vernachlässigt, weil die Zähne ja eh noch so schön weiß sind. Ansonsten ist nach der professionellen Zahnreinigung beim Tierarzt ein guter Zeitpunkt. Übrigens – wenn die Zähne schon mit Zahnstein bedeckt sind, ist es mit dem Putzen zu spät. Putzen soll die Plaque entfernen, bevor sie verkalkt.

 

Es lohnt sich! Es ist billig, beugt  Zahnfleischentzündung, Mundgeruch und Zahnverlust vor, erspart dem Tier chronische Schmerzen und obendrein so manche Narkose.

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